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Besserlegen

 
Liebe Clubmitglieder,
liebe Golfsportfreunde,


nach der Zeitumstellung fängt für uns die dunkle, die schreckliche Zeit an. Für alle Berufstätigen bedeutet dies, keine entspannende Feierabendrunde mehr, das Golfspiel ist nur noch auf das Wochenende beschränkt und dann hofft jeder natürlich, dass es nicht regnet. Zwar machen dann Turniere nicht mehr ganz so viel Spass, aber der eine oder andere möchte nicht darauf verzichten. Damit das Ganze bei widrigen Bodenverhältnissen nicht zur Schlammschlacht wird, gibt es, wie viele sagen, die sogenannten Winterregeln. Richtig heißt es, "Besserlegen"! In den Vorgabe- und Spielbestimmungen des DGV, heißt es unter Ziffer 9. Besserlegen:

"In der Zeit vom 1.November bis 30. April eines Jahres sind vorgabenwirksame Bedingungen auch dann gegeben, wenn wegen erschwerter Spielbedingungen "Besserlegen" durch Platzregel zeitlich unbegrenzt gestattet ist. Diese Platzregel lautet:

" Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände liegender Ball darf straflos aufgenommen und gereinigt werden. Vor dem Besserlegen muss der Ball markiert werden. Der so aufgenommene Ball muss innerhalb, maximal einer Schlägerlänge von seiner ursprünglichen Lage, jedoch nicht näher zum Loch und nicht in ein Hinderniss oder auf ein Grün, hingelegt werden. Ein Spieler darf seinen Ball nur einmal hinlegen, und nachdem der Ball so hingelegt worden war, ist er im Spiel (Regel 20-4).

Kommt der hingelegte Ball nicht auf der Stelle zur Ruhe, auf die er gelegt wurde, findet Regel 20-3d Anwendung.

(Regel 20-3d: Kommt ein Ball, der hingelegt wurde, nicht an der Stelle zur Ruhe, an der er hingelegt wurde, so ist das straflos und der Ball muss zurückgelegt werden. Bleibt er abermals an jener Stelle nicht liegen, so muss er, außer in einem Hindernis, an der nächsten Stelle hingelegt werden, an der er beim Hinlegen in Ruhe bleibt, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis.

Kommt ein hingelegter Ball an der Stelle zur Ruhe, an der er hingelegt wurde, und bewegt sich anschließend, so ist dies straflos, und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt.

Strafe für Verstoss: Lochspiel - Lochverlust; Zählspiel - zwei Schläge.)

Bewegt der Spieler den Ball auf andere Art und Weise und rollt ihn z.B. mit dem Schläger, so zieht er sich einen Strafschlag zu.  

Unter kurz gemähter Fläche wird jede Fläche auf dem Platz verstanden, die auf Fairway-Höhe oder kürzer geschnitten worden ist, Wege durch das Rough eingeschlossen."

Jetzt seid Ihr mit dem "Besserlegen" bestens vertraut.

Übrigens, in dieser "dunklen" Zeit kann man wunderbar an seinem Schwung arbeiten und ihn verbessern, unsere Pros haben für jeden Spielertyp ein Programm parat.

 

In diesem Sinne

Euer Spielführer

Peter Drasen

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